{"id":35,"date":"2026-03-29T22:53:45","date_gmt":"2026-03-29T20:53:45","guid":{"rendered":"https:\/\/theinternationaljournal.media\/de\/2026\/03\/29\/veraendern-sich-neurologische-stoerungen-bei-jugendlichen-weltweit-in-ihrer-art\/"},"modified":"2026-03-29T22:53:54","modified_gmt":"2026-03-29T20:53:54","slug":"veraendern-sich-neurologische-stoerungen-bei-jugendlichen-weltweit-in-ihrer-art","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/theinternationaljournal.media\/de\/2026\/03\/29\/veraendern-sich-neurologische-stoerungen-bei-jugendlichen-weltweit-in-ihrer-art\/","title":{"rendered":"Ver\u00e4ndern sich neurologische St\u00f6rungen bei Jugendlichen weltweit in ihrer Art?"},"content":{"rendered":"<h1>Ver\u00e4ndern sich neurologische St\u00f6rungen bei Jugendlichen weltweit in ihrer Art?<\/h1>\n<p>Zwischen 1990 und 2021 hat sich die Belastung durch neurologische Erkrankungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen tiefgreifend ver\u00e4ndert. Infektionen wie Meningitis, Tollwut oder Tetanus sind dank Impfungen und verbesserten Behandlungsm\u00f6glichkeiten stark zur\u00fcckgegangen. Im Gegensatz dazu nehmen Komplikationen im Zusammenhang mit Fr\u00fchgeburten, neonatale Enzephalopathien oder Entwicklungsst\u00f6rungen zu. Diese Erkrankungen, die oft bereits im fr\u00fchen Kindesalter erworben werden, hinterlassen langfristige Folgen, die sich in der Adoleszenz und im fr\u00fchen Erwachsenenalter manifestieren.<\/p>\n<p>Kopfschmerzen, insbesondere Migr\u00e4ne und Spannungskopfschmerzen, bleiben im Jahr 2021 die h\u00e4ufigsten St\u00f6rungen. Ihre Pr\u00e4valenz ist stabil, doch ihre Auswirkungen auf die Lebensqualit\u00e4t sind betr\u00e4chtlich. Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind ausgepr\u00e4gt: Multiple Sklerose schreitet bei Frauen schneller voran, w\u00e4hrend alkoholbedingte St\u00f6rungen bei M\u00e4nnern schneller abnehmen. Regionale Ungleichheiten bestehen ebenfalls fort. L\u00e4nder mit niedrigem Einkommen verzeichnen weiterhin die meisten F\u00e4lle von Infektionskrankheiten, w\u00e4hrend in reichen L\u00e4ndern chronische und verhaltensbedingte St\u00f6rungen zunehmen.<\/p>\n<p>Komplikationen durch Fr\u00fchgeburten und neonatale Enzephalopathien z\u00e4hlen mittlerweile zu den Hauptursachen f\u00fcr Behinderungen bei Jugendlichen. Diese Erkrankungen, oft auf unzureichende perinatale Versorgung zur\u00fcckzuf\u00fchren, f\u00fchren zu anhaltenden kognitiven und motorischen Schwierigkeiten. Im Gegensatz dazu werden St\u00f6rungen wie Anorexie oder Bulimie sowie Autismus-Spektrum-St\u00f6rungen besser diagnostiziert und behandelt, doch ihre H\u00e4ufigkeit scheint ebenfalls zuzunehmen.<\/p>\n<p>Migr\u00e4ne und Epilepsie stellen eine besondere Herausforderung dar. Obwohl ihre Zahl nicht explodiert ist, erfordert ihre langfristige Behandlung eine strenge medizinische \u00dcberwachung und einen gleichberechtigten Zugang zu Behandlungen. Apotheker spielen eine zunehmend wichtige Rolle bei der Begleitung von Patienten, indem sie helfen, Medikamente zu optimieren und die Therapietreue zu verbessern.<\/p>\n<p>Dieser epidemiologische Wandel unterstreicht die Bedeutung der St\u00e4rkung von Pr\u00e4vention, Fr\u00fcherkennung und Zugang zu spezialisierter medizinischer Versorgung. Die Gesundheitssysteme m\u00fcssen sich anpassen, um den spezifischen Bed\u00fcrfnissen junger Menschen gerecht zu werden, indem sie personalisierte Ans\u00e4tze integrieren und Fachkr\u00e4fte in der Behandlung chronischer neurologischer St\u00f6rungen schulen. Die Herausforderung besteht darin, Behinderungen zu begrenzen und die Selbstst\u00e4ndigkeit der betroffenen Jugendlichen zu verbessern, w\u00e4hrend gleichzeitig die Unterschiede zwischen Regionen und Geschlechtern verringert werden.<\/p>\n<hr>\n<h2>Cr\u00e9dits<\/h2>\n<h3>\u00c9tude source<\/h3>\n<p><strong>DOI\u00a0:<\/strong> <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1007\/s11096-026-02104-4\" target=\"_blank\">https:\/\/doi.org\/10.1007\/s11096-026-02104-4<\/a><\/p>\n<p><strong>Titre\u00a0:<\/strong> Global burden shift from infectious to non-communicable neurological disorders in adolescents and young adults (10\u201324\u00a0years): findings from the global burden of disease study 1990\u20132021<\/p>\n<p><strong>Revue : <\/strong> International Journal of Clinical Pharmacy<\/p>\n<p><strong>\u00c9diteur : <\/strong> Springer Science and Business Media LLC<\/p>\n<p><strong>Auteurs : <\/strong> Tao Gu; Ruiqi Jiang; Yue Tian; Zhigang Zhao; Li Wang; Mingnan Cao<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ver\u00e4ndern sich neurologische St\u00f6rungen bei Jugendlichen weltweit in ihrer Art? Zwischen 1990 und 2021 hat sich die Belastung durch neurologische Erkrankungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen tiefgreifend ver\u00e4ndert. Infektionen wie Meningitis, Tollwut oder Tetanus sind dank Impfungen und verbesserten Behandlungsm\u00f6glichkeiten stark zur\u00fcckgegangen. 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